Berufsfachschule Kinderpflege - PIA

Ausbildung zur/m KinderpflegerIn praxisintegriert




KinderpflegerInnen begleiten und unterstützen Kinder in ihrer körperlichen, sozial-emotionalen und persönlichen Entwicklung.

 Das Wichtigste auf einen Blick:

Ausbildungsziel:

  • Staatlich geprüfte/r KinderpflegerIn

 Dauer der Ausbildung:

  • 2 Jahre: im ersten Jahr 3 Tage Schule und 2 Tage Praxis - im zweiten Jahr 2 Tage Schule und 3 Tage Praxis

 Voraussetzungen:

  • mindestens Hauptschulabschluss bzw. gleichwertige Vorbildung und nach Möglichkeit ein (Schul-)Praktikum in einer KiTa

Die Ausbildung zur Kinderpflegerin/zum Kinderpfleger erwirbst du die fachliche Qualifikation zur Erlangung der Erlaubnis zur Kindertagespflege nach § 43 SGB VIII. Mit der Zulassung zur Abschlussprüfung erlangst du die Fachoberschulreife.


 Wo arbeite ich als KinderpflegerIn und was sind meine Aufgaben?

Klassische Arbeitsfelder für KinderpflegerInnen sind die Kita und die Tagespflege. Dort betreust du Kinder vor allem im Alter von 0 – 6 Jahren.

Mit den Kleinsten gestaltest du z.B. auf beziehungsvolle Weise Pflegesituationen, unterstützt sie beim selbstständigen Essen und An- und Auskleiden, schaust mit Ihnen Bilderbücher und begleitest sie feinfühlig in schwierigen sozialen und emotionalen Situationen. Mit älteren Kindern bastelst und musizierst du, unterstützt sie in ihrer Bewegungsfreude, oder gehst auf Umweltexkursion ins Außengelände oder in den Wald. Dabei beobachtest und unterstützt du gezielt ihre Fähigkeiten, Leidenschaften und Talente. Um die soziale Entwicklung anzuregen, setzt du auf förderliche Beziehungen, Struktur und Verbindlichkeit und nutzt gewaltfreie Methoden zur Konfliktlösung. Deine Kenntnisse in Gesprächsführung helfen dir, einfühlsam, aber auch klar und selbstbewusst mit Kindern und Eltern zu kommunizieren.

Da Kinderbetreuung immer Teamarbeit ist, stimmst du dich mit den Eltern und deinen KollegInnen eng ab.

 Welche Fächer habe ich in der Ausbildung?

Die unmittelbar berufsbezogenen Fächer „Sozialpädagogik“, „Gesundheitsförderung und Pflege“, „Arbeitsorganisation und Recht“ und die Fächer Mathematik und Englisch orientieren sich an gesundheitsorientierten, erzieherischen und/oder sozialen Inhalten, Prozessen und Dienstleistungen.

Im berufsübergreifenden Lernbereich leisten die Fächer Deutsch/Kommunikation, Religionslehre und Politik/Gesellschaftslehre sowie Sport/Gesundheitsförderung ihren spezifischen Beitrag zu deiner Kompetenzentwicklung und Identitätsbildung

Im Differenzierungsbereich erhältst du die Gelegenheit, dich vor allem im musisch-kreativen Bereich weiterzuentwickeln und berufspraktische Fertigkeiten zu erwerben.

 Habe ich Praktika?

 Damit du nach deiner Ausbildung nicht ins kalte Wasser geschmissen wirst, geht es aber auch schon während der Ausbildung in die Kita hinein. Du absolvierst verschiedene Praktika und erfährst hautnah, wie sich der pädagogische Alltag anfühlt. Es besteht dabei auch die Möglichkeit, die Praktika in verschiedenen Einrichtungen zu absolvieren, so dass du vielfältige Erfahrungen machen kannst.

 Welche Berufsaussichten habe ich als KinderpflegerIn?

Da pädagogisch geschulte Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt gesucht werden, hast du nach deinem Abschluss sehr gute Berufsaussichten. Viele AbsolventInnen einer Kinderpflege-Ausbildung können sogar aus mehreren Jobangeboten wählen.

Und weil immer mehr Eltern ganztägig berufstätig sind und einen Betreuungsplatz für ihr Kind benötigen, steigt der Bedarf an pädagogisch geschulten Fachkräften in den nächsten Jahren vermutlich weiter an.

Welche Möglichkeiten der Weiterqualifizierung gibt es?

Als Kinderpfleger bzw. Kinderpflegerin kannst du dich zur ErzieherIn ausbilden lassen und das Fachabitur absolvieren, was dir ein anschließendes Studium ermöglicht.

 Du solltest KinderpflegerIn werden, wenn...

  • du freundlich, teamfähig und kommunikativ bist
  • du kreativ bist und auch mal ausgelassen und albern sein kannst
  • du bereit bist, zu verstehen, dass es für jedes Verhalten eines Kindes - also auch für „anstrengendes“ Verhalten - wichtige Gründe und Bedürfnisse gibt

  EinlegerKI PIA

 Entstehen Ausbildungskosten?

Es wird kein Schulgeld erhoben und im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen werden Lernmittel gewährt. Es wird eine jährliche Sachkosten­pauschale erhoben. Eventuelle Studienfahrten und Tage religiöser Orientierung sind zu finanzieren.

 Gibt es Ausbildungsbeihilfen?

In Einzelfällen besteht die Möglichkeit der Förderung nach den entsprechenden Gesetzen des Bundesausbildungsförderungsgesetzes.

Die Schule hat das Schülerticket eingeführt.

 Wann können Bewerbungen eingereicht werden?

 Das Bewerbungsverfahren beginnt am 1.September eines jeden Jahres für das darauffolgende Schuljahr.

 Welche Unterlagen werden für die Bewerbung benötigt?

Bitte die folgenden Unterlagen OHNE Mappe oder Klarsichthülle einreichen, da die Bewerbung bei uns verbleibt.

  • Bewerbungsschreiben
  • Aufnahmeantrag (mit dem Computer ausfüllen und ausdrucken)
  • Aktueller Lebenslauf
  • Kopie der letzten zwei Zeugnisse
  • 1 aktuelles Passfoto
  • direkt nach Erhalt: Abschlusszeugnis der Klasse 10 (in beglaubigter Kopie)
  • nach Aufnahme: erweitertes polizeiliches Führungszeugnis

 Wohin können die Bewerbungsunterlagen gesendet werden?

Berufskolleg St.-Nikolaus-Stift

Brüsseler Str. 68

53909 Zülpich Füssenich

Weitere Auskünfte können von den jeweiligen Bildungsgangleitungen über das Sekretariat eingeholt werden.

Tel.: 02252 / 94 36 0

Kontakt

Tel.: 02252 / 94 36 0
Fax: 02252 / 94 36 36

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53909 Zülpich - Füssenich

E-Mail: info@st-nikolaus-stift.de

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